Toter Geist [Science Fiction]

Posted by Marco on 19. Dezember 2013as , , , , , , ,

Toter Geist (Star Trek Fan-Fiction)

Persönliches Logbuch, Kadett Talon Dar, letzter Eintrag.

Die Anhörung steht unmittelbar bevor. Wir sind insgesamt fünf Kadetten, die heute vor den Akademieleiter treten sollen, um unsere Aussage zu machen. Man hat uns bisher im Unklaren gelassen, worum es sich eigentlich handelt, aber ich weiß leider schon alles, denn ich bin an allem Schuld.
Commander LaCross wird einen nach dem anderen von uns in sein Büro rufen und uns ruhig wie immer ausfragen, was wir über Troy Dyer wissen. Wir alle waren seine Freunde, ich sein engster. Und nun ist er tot.
Niemand weiss, was geschehen ist. Selbst die Ärzte der Akademie, allesamt Professoren und Lektoren, konnten keinerlei Todesursache feststellen. Soviel konnten wir der Zeitung entnehmen. Jetzt waren sie darauf bedacht uns zu befragen, wie ein kerngesunder 23 jähriger Terraner so einfach sterben konnte. Sie wollen eine Ursache finden, immer in der Angst vor einer neuen Krankheit, einer neuen nicht identifizierbaren Droge oder einem neuen Feind, den sie fürchteten. Doch mit alledem liegen sie falsch. Sie tappen noch alle im Dunkeln, ich bin der Einzige der alles weiß. Und dieses Wissen bringt mich um den Verstand. Meine Aussage vor dem Akademieleiter kann meine ganze Karriere in der Flotte zerstören, und ich weiss nicht was ich machen soll. Ich habe nun lange hier in meinem kleinen Quartier gesessen und habe die ganze Zeit darüber nachgedacht, ob ich die Wahrheit sagen soll, oder ein Tuch des Schweigens darüber decken sollte, was nicht weiter auffallen würde, denn ohne mich kommen sie der Lösung nicht näher. Das einzige was mir dabei Probleme macht, ist mein Gewissen. Es zermartert mir das Hirn. Es lässt mir keine Ruhe mehr.
Das ist der Grund warum ich nun diesen letzten Eintrag vornehme. Ich schreibe dies nieder um mein Gewissen zu beruhigen und um alle wissen zu lassen, dass ich Schuld bin am Tod meines besten Freundes, denn wenn ich dieses Wissen nicht mit jemandem teile, werde ich mir morgens nicht mehr ins Spiegelbild sehen können, ohne daran zu denken, mir selber ebenfalls das Leben zu nehmen, um wenigstens dafür gerade zu stehen, was ich verbrochen habe.
Doch ich sollte von Anfang an beginnen:
Es begann alles bereits vor sechs Monaten. In einer unserer Vorlesungen über die Direktiven und Nicht-Einmischungsregeln hatten wir einen Gastdozenten vom Department of Temporal Investigation. Wir hörten interessante Berichte über bereits getätigte Zeitreisen, die nicht mehr der Geheimhaltung unterliegen, und welche Konsequenzen sich jeweils ergeben hatten. Ich denke, dies sollte als abschreckendes Beispiel dienen, doch bei regte sich beim Zuhören zum ersten Mal das Interesse an Zeitreisen. Mir wurde klar, dass ich selber, trotz aller Verbote an einem Zeitreise Projekt arbeiten wollte. Ich wollte sehen, wie es in der Vergangenheit zuging. Doch ich wollte die gefährlichen Konsequenzen weglassen. Und so arbeitete ich mir ein Konzept aus, um als reiner Beobachter reisen zu können – nur beobachten, keinerlei Beeinflussung. Wenn es klappen sollte, wäre die Sternenflotte nach eingehenden Tests sicherlich begeistert und ich wäre ein angesehener Forscher, über all berühmt.
Nach einigen vielen Studien, die ich in meiner Freizeit unternahm und ersten Tests, stellte ich fest, dass ich an der Zeit nicht herummanipulieren konnte, entdeckte aber etwas, das mindestens genauso interessant wirkte und sicherlich wesentlich praktischer war, als Beobachtungstouren in der Geschichte.
Zu diesem Zeitpunkt zog ich Troy Dyer, meinen Komolitonen und besten Freund ins Vertrauen. Trotz, dass er ein Terraner war, beschäftigte er sich sehr viel mit Telepathie und wollte darüber eine Doktorarbeit schreiben, denn die Maschine an der ich arbeitete war ein telepathischer Transporter.
Bei meinen Forschungen versuchte ich eine Phasenverschobenes Video-Auge durch die Zeit zu schicken, damit ich auf einem Video Display alles beobachten konnte, ohne selber gesehen zu werden oder zu beeinflussen. Doch ich schaffte es nicht. Die Kamera schwebte vor mir, verschwand aber nicht in eine andere Zeit. Nach Messungen mit meinem Tricorder stellte ich fest, dass sie meine Gehirnströme durcheinander wirbelte. Zuerst konnte ich mir keinen Reim darauf machen, aber mit Hilfe von Troy stellte sich heraus, dass diese Maschine, wenn sie erst einmal fertig gestellt war, den Geist aus dem Gehirn lösen konnte um es in ein anderes für ein kurze Zeit einsetzen konnte.
Wir arbeiteten die Nächte durch und schwänzten Vorlesungen. Dieses Projekt nahm unsere gesamte Zeit und Energie in Anspruch.
Wir machten Tests und wieder Tests. Wir schmuggelten sogar Tiere aus den Versuchslabors heraus. Wir versuchten den Geist einer Ratte in einen Affen zu übertragen, doch sämtlich Versuche scheiterten. Es war einfach nicht möglich einen Erfolg zu verbuchen. Bei der Ratte konnten wir sehr gut feststellen, dass sämtlich Hirnaktivität nach lies, fast erstarb sogar, aber der Affe reagierte in keinster Weise. Wir waren nahe daran das ganze zu beenden.
Doch Troy war weiterhin optimistisch und konnte mich davon überzeugen, weiter zu machen. Der Geruch des Ruhms und der Anerkennung läge schon in der Luft, sagte er mir jedes Mal, wenn ich verzweifelt über meinen Aufzeichnungen zusammen brach.
Nach weiteren endlosen Tests und Messungen kam ihm dann die rettende Lösung, die das Blatt wendete. Ich weiss bis heute nicht, wie er darauf kam und welche ESP-Werte ihn zu seiner Hypothese brachten, und ich weiß es auch heute noch nicht, aber es brachte uns ein ganzes Stück auf unserem Weg weiter.
Vor einem Monat wurde mein Zimmerkamerad, Solek, ein Vulkanier mit einem Abschluß entlassen und er strebte nun seiner Heimat, dem Planeten Vulkan entgegen, wo er im Flottenquartier ein Büro beziehen sollte. Kurz vor seiner Abreise weihten wir ihn ein. Er war ein sehr guter Freund gewesen und hatte uns bei so manchem Schwänzen erfolgreich decken können.
Ich vermutete richtig, als ich annahm, dass er sich sehr für unser Projekt interessieren würde. Und so wollte er sich selber zum Testobjekt machen und der erste telepathische Empfänger sein.
Wenn alles so laufen sollte, wie wir es uns vorstellten, konnten wir drei Wochen später meinen Geist aus mir lösen und in Seloks eintauchen. Ich könnte sehen was er sieht und hören was er hört. Dies konnte die langen Flüge zwischen den Planeten und Systemen dramatisch verkürzen, was kurzfristige Verhandlungen für Politiker oder ungeplante dringliche Forschungsreisen unterstüzten würde. Während der eigene Körper friedlich auf einem Sofa schlief war man mit einem anderen auf einer fremden Welt unterwegs, denn die Reisegeschwindigkeit des Geistes war fast unendlich.
Die drei Wochen, die der Vulkanier bis zu seiner Heimat brauchte, wollte einfach nicht verstreichen. Ich lief in meinem Quartier vor Spannung auf und ab, konnte mich in den Vorlesungen nicht mehr konzentrieren, was den Lektoren und Professoren vermehrt auffiel.
Als er endlich ankam kontaktierte er mich sofort und versprach mir, nur darauf zu warten, dass einer von uns kommen würde.
Ich lief zu Troys Quartier nebenan. Ich konnte es einfach nicht erwarten die Maschine zu testen. Doch wegen der fortgeschrittenen Stunde, es war bereits halb vier Uhr nachts, schlief er tief und fest und hörte mich nicht. Ich ging ins Labor und holte den Apparat. Ich konnte es nicht abwarten, ihn zu benutzen. Als ich wieder in meinem Zimmer war, stellte ich eine Verbindung zum Vulkan her und unterrichtete den Vulkanier, dass ich nun bereit war zu ihm zu kommen. Ich schloss einen Tricorder an die Kontrollen an und gab die Koordinaten ein.
Langsam wurde ich nervös und zittrig. Ich würde dorthin gehen, wohin noch niemand zuvor gegangen war.
Der Symbiont in mir trieb mich an schneller zu arbeiten. Der Ingenieur in ihm, von einem ehemaligen Wirten, war zu gespannt auf die Ergebnisse.
Durch die Hektik, die ich nun an den Tag, oder viel mehr die Nacht, legte, war wahrscheinlich für einen fatalen Fehler verantwortlich. Da ich es versäumte Aufzeichnungen zu machen, konnte ich es nicht mehr nachvollziehen.
Die Kontrolllämpchen leuchteten auf, und eine blaue, durchsichtig schimmernde Kugel, welche meinen Geist aufnehmen sollte entstieg der Apparatur. Sie stieg langsam auf Höhe meines Kopfes. Ich spürte wie mir ein Schweisstropfen die Stirn hinablief. Es war soweit.
Doch passierte etwas unerwartetes. Die Kugel bewegte sich zur Seite, auf die Wand zu und verschwand in ihr. Ich war völlig perplex. Das war nicht geplant. Ich bat Selok einen Moment zu warten und verlies mein Quartier und lief zu Troy hinüber.
Mit dem Sicherheitscode, den er mir einmal verraten hatte, verschaffte ich mir Einlass. Das Schott glitt auf und ich konnte gerade noch sehen, wie die „Geistblase“ in seinem Kopf verschwand und Sekundenbruchteile später wieder hervor kam und dann durch das Fenster verschwand.
Ich lief wieder zurück, holte einen Tricorder und scannte Dyers Gehirnströme. Es waren die selben Symptome wie bei der Ratte. Sein Geist hatte den Körper verlassen. Nun war er an meiner Stelle auf dem Weg zum Vulkan, das heißt, er sollte schon angekommen sein. Ich ging zurück zum Monitor, aber am Vulkanier konnte ich keinerlei Veränderungen feststellen, was er mir dann nach kurzer Erklärung auch bestätigte. Ich unterbrach die Verbindung sofort und legte mir das Bild der Blase auf den Monitor.
Erschreckt stellte ich fest, dass sie immer noch im All unterwegs war. Mit einer unglaublichen Geschwindigkeit rasten die Sterne und Galaxien an ihr vorbei, bis sie auf einem kleinen blauen Planeten ankam und in einen schlafenden Körper eintauchte.
Das Bild wurde kurz unscharf und dann dunkel. Nun musste ich warten, bis Troy und sein derzeitiger Körper erwachten. Ich hoffte, dass er das schnell tun würde, denn nach den Tierexperimenten blieben ihn 36 Stunden, um wieder in seinen Körper zurück zu kehren, bevor dieser sterben würde – der einzige Risikofaktor der Reise.
Nach einer halben Stunde – mir kam es wie eine Ewigkeit vor – wachte Troy auf. Er war sich noch nicht klar darüber, was ihn erwartete, aber als er sich mit der Hand über sein Gesicht fuhr merkte er, dass etwas nicht in Ordnung war. Ich bastelte eine Kommunikationsverbindung zusammen und versuchte mit ihm zu sprechen, was auch gelang. Ich erzählte ihm, von meinem missglückten Versuch und dass er nun auf einem Planeten war, der weiter entfernt war, als unser Geist es sich vorstellen konnte.
Nach meiner Warnung versuchte er in dem ihm unbekannten Gebäude einen Spiegel zu finden. Es sah alles recht vertraulich aus. Das Haus hatte viele Ähnlichkeiten mit den hiesigen Begebenheiten.
Troy schob sich langsam vor den Spiegel und blickte in sein derzeitiges Gesicht. Durch seine Augen hindurch konnte ich ihn ebenfalls sehen. Er sah fast menschlich aus. Bis auf einen etwas grösseren Schädel und dicke Wülste unter den Brauen war alles wie bei einem Terraner. Er musterte sich sehr lang und gründlich, versuchte sich an die neue Situation zu gewöhnen, was ihm aber dank seines Wissens über unsere Maschine recht gut gelang.
Wir versuchten abzusprechen, was er nun machen sollte. Da das Experiment lief, sollten wir weitermachen, um einige Ergebnisse vorweisen zu können. Über seine Rückkehr machten wir uns als erstes Gedanken. Es war eigentlich eine recht einfache Sache. Troy musste lediglich auf die telepathischen Kräfte des Wirtskörper zugreifen und sich zurückschicken. Wir probierten es ein paar Mal aus, um sicher zu gehen, dass diese Methode auch wirklich funktionierte.
Danach wurde es Zeit, die Umgebung zu erkunden. Zu diesem Zeitpunkt schaltete ich die Aufzeichnung der Expedition ein, damit wir zeigen konnten, wohin uns unsere Erfindung gebracht hatte.
Troy öffnete die Tür und betrat die Strasse. Überall sah ich Wesen, die ihm ähnlich waren. Wir hatten eine neue Welt entdeckt. Ich konnte seine Neugier sehen, denn sein Kopf schwang immer  wieder hin und her, mal nach links, dann wieder nach rechts, nach oben. Überall gab es neues zu sehen. Doch etwas stimmte nicht.
Was Dyer entging fiel mir um so mehr auf, denn alle Passanten, die ihm entgegen kamen, hielten eine Hand vor ihre Stirn und schauten ihn böse an. Ich machte ihn darauf aufmerksam und wollte wissen, was denn los sein, aber er hielt es nur für die Ortsübliche Grußform und amte diese Geste nach. Da selbst auf den Welten der Föderation verschiedenste Arten gab, sich zu begegnen und zu begrüssen, sei es das terranische Händeschütteln oder die gespreizten Finger der Vulkanier.
Da fiel mir wieder Selok ein. Ich schrieb ihm eine kurze Notiz, dass der erste Versuch fehlgeschlagen sei und ich ihm Bescheid geben würde, sobald Troy wach wäre.
Nachdem ich die Nachricht abgeschickt hatte sah ich wieder auf den Schirm und traute meinen Augen kaum. Es hatte sich eine grosse Menschenmenge gebildet und Troy stand in ihrem Mittelpunkt. Er wurde links und rechts von zwei grossen Männern flankiert, die Helme trugen und Kleidung die sehr nach Uniformen aussahen. Ich ahnte nicht Gutes. Überall wurde laut gerufen. Auch die Ordnungshüter, wie ich später heraus finden sollte riefen laut in die Menge. Doch die Sprache blieb mir unbekannt.
Troy wusste nicht wie ihm geschah und suchte verzweifelt im Gehirn seines Wirtes nach einer Antwort. Nachdem er sich mit der Sprache vertraut gemacht hatte, konnte auch ich verstehen, was dort gesprochen wurde, doch da war es bereits zu spät. Er wurde betäubt und abgeführt.
Ich konnte nichts sehen und nichts hören, bis Troy wieder erwachte. Er befand sich in einer Zelle, allein. Wir sprachen durch, was wir als nächstes unternehmen sollten. Wir hatten überlegt das ganze zu beenden, doch unser Gewissen sagte uns beiden, dass wir bereits die erste Direktive verletzt hatten. Wir hatten uns eingemischt und ein Lebewesen dieses Planeten in Schwierigkeiten gebracht. Da wir nicht wussten wie wichtig er war wollten wir versuchen das Beste aus dieser Situation zu machen und soviel Schaden wie möglich zu bereinigen.
Die Zellentür öffnete sich nach etwa zwei Stunden wieder und zwei Wärter kamen herein. Auch hier im Gefängnistrakt trugen sie Helme. Das eigentlich Verwirrende daran war, dass diese Helme nicht als Schutz vor möglichen Angriffen gelten konnten, denn sie waren recht dünn und hatten an beiden Seiten flache Geräte angebracht. Aber das war im Moment nicht unser Problem.
Troy wurde in einen grossen Saal geführt. Es hatte sehr viel Ähnlichkeit mit einem Gericht. Und als solches entpuppte es sich auch. Er wurde angewiesen sich auf eine Bank zu setzen, was er auch tat. Eine Tür im hinteren Bereich öffnete sich und der Richter trat ein. Auch er trug einen dieser Helme.
Die Verhandlung wurde eröffnet. Es waren keine Anwälte anwesend. Niemand der Troy hätte verteidigen können, lediglich Richter und Angeklagter.
Der Richter setzte sich und stellte Troy nur eine Frage.
„Warum dringen sie in den Geist ihrer Mitmenschen ein, schamlos und ohne Gewissen?“
Troy wusste nicht was er darauf antworten sollte. Ihm war solches nicht bewusst geworden. Mir fiel plötzlich wie die Telepathentheorie ein und wies darauf hin. Doch es war zu spät. Troy wusste nun zwar, dass der Geist seines Wirtes für jeden offen war und er auch unbewusst in den Geist eines jeden Anderen ging ohne es zu merken. Es war praktisch so, als würde er jeden Gedanken den er denkt laut schreien, aber er konnte es nicht kontrollieren.
Der Richter befahl ihm, seine Gedanken zu blockieren, damit er nicht mehr die Bevölkerung belästigen konnte. Er sagte, dass er ihn nun prüfen würde und nahm seinen Helm ab.
Das war es, der Helm war ein zusätzlicher Mentalschutz vor anderen Gedanken.
Und schon sah der Richter seinen Angeklagten mit sehr bösen Augen an und befahl ihm immer noch damit aufzuhören.
Troy fragte mich, was er machen sollte und ich schlug vor an nichts zu denken, wie schwer es auch sein mochte.
Doch der Richter erhob sich schon mit sehr ernstem Gesicht.
„Nicht dass sie nur uns mit ihren Gedanken belästigen, sie denken auch noch in einer gespaltenen Person und reden mit sich selber. Hiermit spreche ich sie schuldig. Ich ordne eine sofortige Bestrafung an.“
Das war es. Alle auf diesem Planeten konnten nicht nur Troys Gedanken hören, sondern auch meine, da ich in seinen Geist sprach.
Ich befahl ihm sofort da arus zu kommen, das Ganze zu beenden. Doch die Wärter kamen schon auf ihn zu.
„Mit Wirkung vom heutigen Tag an, wird ihnen verboten, ihre telepathischen Kräfte jemals wieder einzusetzen.“
Sie fesselten seine Hände und setzten ihm gleichzeitig ein Gerät an den Kopf, welches sie betätigten und dann war die Verbindung weg.
Der Schirm wurde schwarz, aus den Lautsprechern kam nur noch rauschen. Dann schaltete die Maschine ab.
Ich rannte rüber in Troys Quartier und checkte seine Werte, doch sämtliche Wellen waren auf Null. Er starb.
Wir wollten den Ruhm und alles was wir bekamen war Tod und Unglück.
Diesen Text werde ich nun speichern, in der Hoffnung, dass ich ein mildes Urteil bekommen werde, auch wenn ich es nicht verdient habe.
In fünf Minuten ist meine Anhörung und dort werde ich alles erzählen und zugeben.

(c) 2007, Marco Wittler

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