Zimmermann ermittelt (25) – Kommissar in Maskerade [Regional-Krimi]

Posted by Marco on 25. März 2016as , , , , , , , , , , , , ,

Kommissar in Maskerade

Samstag, 6.2.2016
»Hab ich eigentlich schon mal erwähnt, dass ich Karneval hasse?«
Kommissar Zimmermann stand verkleidet am Eingang der Grohe Halle und kontrollierte Eintrittskarten. Ihm gegenüber stand sein Assistent Inspektor Schmidt. Am heutigen Abend sahen sie den englischen Helden Robin Hood und Little John zum Verwechseln ähnlich. In dieser Maskerade waren sie allerdings nicht die einzigen. Immer wieder trafen sie auf ihre Zwillinge. Dazwischen tummelten sich unzählige Prinzessinnen, Cowboys, Tiere, etliche Star Wars Persönlichkeiten, Minions und Verkleidungen, die man nichts Bekanntem zuordnen konnte.
»Müssen wir jetzt eigentlich jede Großveranstaltung undercover im Auge behalten? Bei guten Rockkonzerten wäre das ja nicht weiter schlimm, aber eine Karnevalsparty?«
Schmidt zuckte mit den Schultern. »Lässt sich leider nicht ändern. Seit es an Silvester in Köln zu massiven, organisierten Belästigungen und Vergewaltigungen von Frauen gekommen ist, wurden die Damen und Herren im düsseldorfer Innenministerium nervös. Die Anweisung, alles im Auge zu behalten, kommt also von ganz oben.«
»Weiß ich selbst.«, grummelte der Kommissar. »Aber warum müssen wir uns darum kümmern? Wir sind von der Kripo. Das ist nicht unsere Aufgabe.«
»Die chronische Unterbesetzung der Wache. Die Kollegen schaffen das nicht ohne Hilfe.«
Das wusste Zimmermann nur zu gut. Seit Monaten übernahmen sie zusätzliche Aufgaben, wenn die Kripo nicht ausgelastet war.
»Wenn uns wenigstens nicht Nasen, Ohren und Füße einfrieren würden. Man sollte Karneval in den Sommer verlegen.«
Er sah sich die Schlange der Partygäste an. Darunter waren einige Frauen, die ziemlich dünn und spärlich bekleidet waren. Sie schienen noch schlimmer zu frieren als er.
»Mensch, wir leben in Hemer. Was soll hier schon passieren? Das ist keine Großstadt. Hier ist der Hund begraben. Hier passiert doch nie etwas.«
Einen Moment später ertönte ein lautes Kreischen. »Sie ist tot. Sie ist wirklich tot.«
Zimmermann und Schmidt sahen sich für eine Sekunde an. Dann zogen sie ihre Schusswaffen und rannten los.
»Aus dem Weg. Wir sind von der Polizei. Machen sie Platz.«
Die Menge strömte panisch auseinander. Niemand wusste, was geschehen war. Jeder hatte plötzlich Angst, dass etwas Schlimmes geschehen könnte.
Die Männer von der Kripo mussten etwa fünfzig Meter laufen, bis sie vor einem immergrünen Busch standen, unter dem ein Paar nackte Füße hervor lugten.
»Treten sie endlich zurück. Sie zerstören sämtliche Spuren des Tatorts.«
Zimmermann wurde langsam wütend und dachte kurz darüber nach, einen Warnschuss in die Luft abzugeben. Entschied sich dann zum Glück aber dagegen. »Zu viel Hollywood.«, murmelte er leise. »Ich bin schließlich nicht Til Schweiger.«
»Wir haben es ja immer gewusst.«, ertönte es plötzlich von irgendwo aus der Menge. »Die unzähligen Flüchtlinge werden noch unser Untergang sein. Unsere Frauen sind nicht mehr vor ihnen sicher.«
Der Kommissar verdrehte die Augen. »Schmidt!«, brüllte er. »Rufen sie die Kollegen. Wir brauchen hier dringend Unterstützung. Die Situation könnte eskalieren.«
Schidt war allerdings schneller gewesen und steckte sein Handy bereits wieder ein. »Schon erledigt.«
Doch dann entstanden die ersten Gerangel und Handgemenge, die sich gegen Männer arabischen Aussehens richteten.
»Wo bleiben die Kollegen? Langsam wird es hier etwas zu heiß.«
Da erleuchteten die ersten Reflektionen von Blaulichtern an den Wänden der Grohe Halle.
»Na endlich. Wird auch Zeit.«
Schnell waren die Streitigkeiten geklärt. Die Arbeit der Kripo und der Spurensicherung konnte also beginnen.
»Junge, unbekleidete Frau, schätzungsweise Mitte Zwanzig, mitteleuropäisches Aussehen. Todesursache auf den ersten Blick nicht erkennbar.«, notierte Schmidt in sein Notzibuch. »Wir werden wohl warten müssen, bis die Spurensicherung fertig ist und der Pathologe hier ist.«
Zimmermann schüttelte den Kopf. »Ich kann es nicht leiden, wenn ich untätig warten muss. Die ganzen Schaulustigen nerven mich auch. Würde mich nicht wundern, wenn schon unzählige Fotos in Facebook gepostet worden sind. Überprüfen sie das mal mit ihrem Handy. Und dann sollen ein paar Leute von der Veranstaltung ein paar Ständer mit Werbeplakaten hier rüber bringen. Wir brauchen Sichtschutzwände, damit wir in Ruhe arbeiten können.«
Gesagt, getan. Die Leiche der jungen wurde schnell geborgen und mit einem Krankentransporter in die Gerichtsmedizin gebracht.

Kommissar Zimmermann und Inspektor Schmidt fanden sich am nächsten Tag dort ein, um sich einen Bericht des Pathologen geben zu lassen.
»Ich stehe vor einem Rätsel, meine Herren. Ich habe mittlerweile einige Kollegen hierher gebeten und mit ihnen zusammen an der Leiche gearbeitet. Gefunden haben wir nichts. Keine Spuren von Gewalt. Die Frau wurde nicht vergewaltigt. Wir konnten auch keine Spuren finden, die auf Drogenmissbrauch hinweisen würden. Keine Einstichstellen, keine Auffälligkeiten an den Schleimhäuten, keine Rückstände im Magen-Darm-Trakt. Wir warten noch auf die Auswertungen des Labors. Aber davon verspreche ich mir eigentlich nicht viel. Es sind keine Hinweise auf die Verabreichung von Giften zu sehen. Es gibt nicht einmal Auffälligkeiten in den Organen. Es scheint, als wäre sie grundlos tot umgefallen.«
»Nackt? Unter einem Busch? Soll das ein schlechter Scherz sein?«, brüllte Zimmer los. »Ich will wissen, was hier passiert ist.«

 »Das kann einfach nicht sein. Wie kann jemanden ermorden, ohne Spuren zu hinterlassen? Das verstehe ich nicht.«
Kommissar Zimmermann schlug mit der Faust auf die Platte seines Schreibtischs.
»Könnte die Tote nicht vielleicht auch eines natürlichen Todes gestorben sein?«, warf sein Assisstent Inspektor Schmidt ein.
»Sind sie noch ganz bei Trost? Haben sie in der Polizeischule nicht zugehört? Wie erklären sie sich, dass die Tote nackt unter einem Busch gelegen hat? Sie wird sich das sicherlich nicht selbst ausgedacht haben.«
Schmidt nickte schweigend und dachte weiter über diesen seltsamen Fall nach.
»Wir können nur die Ergebnisse der Laboranalyse abwarten. Vielleicht finden die Kollegen doch noch etwas.«, sagte er schließlich nach ein paar Minuten.«
»Und genau das ist mir nicht genug. Ich hasse es, untätig im Büro rumzulungern. Ich brauche was zu tun.«
Zimmermann sprang aus seinem Sessel, schnappte sich seinen alten, abgetragenen Mantel und verließ das Büro. Nur Sekunden später steckte er seinen Kopf durch die Tür.
»Wo bleiben sie denn? Wir müssen uns den Tatort noch einmal anschauen.«

Kurz darauf stiegen sie vor der Grohe Halle aus ihrem Dienstwagen aus.
»Was erwarten sie eigentlich zu finden?«, wollte Schmidt wissen. »Die Spurensicherung hat doch schon alles gründlich abgesucht und nichts gefunden. Einen so sauberen Tatort  hat es, meines Wissens, noch nie gegeben.«
»Und das lässt sie nicht aufhorchen?«, brummte Zimmermann. »Den perfekten Mord und den völlig sauberen Tatort gibt es nicht. Irgendwas findet man immer, wenn man nur gründlich genug sucht.«
Die beiden Ermittler zogen sich Gummihandschuhe über und krochen durch die Büsche. Bis auf verwittertes Laub, abgebrochene Äste, Moos und braun gewordene Gräser war dort nicht viel.
»Und jede Menge Müll.«, fluchte Schmidt immer wieder.
»Nicht nur Müll. Eventuell auch Beweismaterial und brauchbare Spuren. Legen sie alles zur Seite und übersehen sie bloß nichts.«, befahl Zimmermann.
Und dann zog er ein paar Luftballons hervor.
»Hm.«
Er besah sie sich von allen Seiten, kratzte sich ein paar Mal am Kopf und dachte angestrengt nach.
»Was halten sie davon, Schmidt?«
Der Inspektor kam herbei.
»Luftballons würde ich mal sagen. Werden wohl von einer Veranstaltung übrig geblieben sein. Kommt ja schon mal vor, dass sie sich bei Wind lösen und fortgeweht werden.«
Der Kommissar schüttelte den Kopf. »Ihnen fehlt der Sinn für das Wesentliche. Schauen sie noch einmal hin. Diese Ballons wurden zweifelsfrei befüllt. Das Gummi ist ausgeleiert. Aber sie wurden nicht verknotet. Das kenne ich von meinem Neffen. Der läuft stundenlang mit den Dingern rum, sabbert sie voll und bläst sie immer wieder auf, nur um sich dann die Luft ins Gesicht zu pusten. Das sind dann auch so aus. Außerdem sind die Farben der Ballons frisch. Nichts ausgebleicht. Sie liegen noch nicht so lange hier. Wir nehmen sie mit und lassen sie untersuchen.«
Vorsichtig faltete er die Ballons und steckte sie in eine Tüte.

Ein paar Stunden später lagen die ersten Ergebnisse vor. Der Kommissar hatte sie gerade in einer E-Mail gelesen, als sein Telefon klingelte. Am anderen Ende der Leitung meldete sich der Gerichtsmediziner.
»Lassen sie mich raten, Doktor. Sie haben im Blutkreislauf Spuren von Helium gefunden. Die Tote ist daran erstickt.«
Er machte eine Pause, in der er den Ausführungen des Arztes lauschte.
»Woher ich das weiß? War nur eine Vermutung. Aber das bestätigt nur meinen Verdacht. Vielen Dank.«
Er legte auf und sah den Inspektor an.
»Todesursache: Morbus Micky Maus.«
Schmidt sah verwirrt aus.
»Sie hat Helium aus den Ballons eingeatmet. So wie die Dinger aussahen, immer wieder. Sie ist wegen des Sauerstoffmangels erstickt.«
»Dann war es also nur ein unglücklicher Unfall?«
Zimmermann schüttelte den Kopf. »Dann hätte sie nicht nackt unter dem Busch gelegen.«
Er öffnete den aktuellen Aktenordner und entnahm ihm ein Blatt.
»Melanie Richards. 19 Jahre alt. Lebte noch bei ihren Eltern, nur ein paar hundert Meter vom Tatort entfernt. Die Identität war ziemlich einfach über die Vermisstenanzeigen zu ermitteln.«
Er seufzte. »Traurig, dass ein so junger Mensch so früh aus dem Leben gerissen werden musste.«
»Dann brauchen wir jetzt nur noch einen Täter und das Motiv.«, ergänzte Schmidt altklug.
»Deswegen werden wir jetzt die Eltern aufsuchen. Sie wissen übrigens noch nichts vom Tod ihrer Tochter. Das müssen wir auch erledigen.«

Eine halbe Stunde später saßen sie im Wohnzimmer eines Mehrfamilienhauses. Ihnen gegenüber die völlig aufgelösten Eltern, die gerade den Schock über den Tod der Tochter zu verkraften versuchten.
»Wir werden natürlich alles in unserer Macht stehende unternehmen, um den Mörder zu finden und seiner gerechten Strafe zuzuführen.«, versprach Zimmermann.
In diesem Moment öffnete sich die Tür der Wohnung und ein junger Mann mit einem Trolley kam herein. Völlig von Szenerie überrascht, blieb er verdutzt im Raum stehen.
»Hey Leute. Was geht? Wer sind die Männer und was ist mit euch los?«
Frau Richards schniefte laut und wischte sich die Tränen aus dem Gesicht.
»Das ist Marc. Der Freund unserer Tochter. Sie sind seit zwei Jahren ein Paar. Er lebt praktisch bei uns. Schläft fast immer hier, wenn er nicht gerade Nachtschichten hat.
Sie begann wieder zu weinen. »Die Melanie ist tot. Die Herren von der Polizei sind gekommen, um es uns zu sagen.«
Marc schluckte und sah betreten zu Boden. »Ich … ich weiß nicht was ich sagen soll.«
Er sah Zimmermann und Schmidt an. »Ich hoffe, sie nehmen es mir nicht übel, wenn ich gleich wieder von ihnen verabschiede. Ich brauche jetzt etwas Zeit für mich allein.«
Er ging weiter den Flur entlang. »Ich hole nur noch schnell ein paar Sachen aus unserem Zimmer. Dann werde ich mir irgendwo einen ruhigen Ort suchen, an dem mich keiner stört.«
Der Kommissar sah zum Inspektor. Sie wechselten ein paar Blicke und verstanden sich fast perfekt über ihre Gesichtsmimiken.
»Das war mir etwas zu hektisch. Hatten sie auch das Gefühl?«
Der Inspektor nickte. »Wir sollten der Sache mal auf den Grund gehen. Ich habe da ein ganz ungutes Gefühl im Bauch.«
Ohne weitere Worte zu machen, standen die beiden Beamten auf und folgten dem jungen Mann in das Zimmer des Paares. Sie klopften nicht an, sondern betraten sofort den Raum.
Marc sah sich entsetzt um, als er den ungebetenen Besuch hinter sich bemerkte.
»Sie haben doch nichts dagegen, wenn wir uns hier ein wenig umsehen?«, kommentierte der Kommissar sein Eintreten.
»Ähm, ja … nein, natürlich nicht.«
Der Junge klappte den Deckel einer großen, alten Holzkiste zu und setzte sich darauf.
»Sie müssen das verstehen. Wir vermuten, dass ihre Freundin ermordet wurde. Was genau passiert ist und wer der Täter sein könnte, wissen wir noch nicht. Der Fall ist etwas schwierig gelagert und bringt mehr Geheimnisse als Antworten mit sich. Deswegen hoffen wir, dass wir in diesem Zimmer den ein oder anderen Hinweis finden. Vielleicht können sie uns auch helfen. Hatte ihre Freundin Feinde?«
Marc schüttelte den Kopf. »Feinde? Woher sollte sie Feinde haben? Natürlich nicht. Sind sie denn wirklich ganz sicher, dass sie ermordet wurde? Vielleicht war es auch nur ein Unfall. Oder sie hatte ein gesundheitliches Problem und ist einfach umgekippt. Ihr ging es in letzter Zeit nicht so wirklich gut. Sie hat so oft Schmerzen in Kopf und Bauch gehabt. Schwindlig war ihr auch.«
»Was redest du denn da?«
Mutter Richards betrat erschrocken das Zimmer.
Melanie ging es gut. Sehr gut sogar. Sie hat mir nie etwas davon erzählt, dass es ihr schlecht ging.«
Marc brauste auf. »Dann hat sie dir vielleicht nur nichts davon erzählt.«, fuhr er sie laut an.
»Oh nein. Davon hätte ich gewusst. Meine Tochter hat mir immer alles erzählt. Auch davon, dass du nicht der ach so tolle Freund bist, wie du immer tust.«
Der Junge wurde rot im Gesicht.
»Halt bloß dein Maul. Das geht hier niemanden etwas an.«, zischte er zurück.
»Was soll hier niemand wissen?«, wollte nun auch Zimmermann wissen.
»Na, dass der feine Herr meine Tochter betrogen hat. Mit ihrer besten Freundin ist er in die Kiste gesprungen. Und das geht schon seit Monaten so. Letzte Woche hat sie die beiden dann erwischt. Von wegen, Nachtschichten und so.«
Marc wurde wütend.
»Jetzt halt schon endlich dein Lügenmaul. Verpiss dich endlich. Das ist mein Privatleben und geht hier niemanden etwas an.«
»Was ist in der Kiste?«, fragte Zimmermann nun in einem ruhigen Tonfall, der aber keinen Widerspruch zuließ.
»Wie bitte?«
Marc war überrascht und bekam Angst.
»Du hast mich schon verstanden, Junge. Also aufstehen und Kiste öffnen. Aber zackig.«
Da der Junge aber nicht reagierte, packte Schmidt ihn am Kragen und zog ihn ruckartig in die Höhe.
»Geht doch.«
Der Kommissar öffnete den Deckel und entdeckte in der Kiste eine große, graue Gasflasche. Unterhalb des Ventils war ein Aufkleber zu sehen.
»Helium. Etwas anderes habe ich auch nicht erwartet. Außerdem eine Tüte mit Luftballons. Ich gehe jede Wette ein, dass unsere Beweisstücke dazu passen.«
Er sah Marc an.
»Haben sie uns was sagen?«
Der Junge begann zu heulen.
»Ja, verdammt. Ich hab’s getan. Ich hab sie umgebracht.«
Er schluckte laut.
»Ich hab die Heliumflasche und die Luftballons gekauft. Dann haben wir immer wieder Micky Maus Stimmen gemacht. Melanie hatte endlich mal wieder Spaß, nachdem sie mich fast rausgeschmissen hat.
Sie hat immer mehr getrunken und ich hab sie dazu gebracht, immer mehr Helium einzuatmen. Dann ist sie irgendwann umgekippt und ohnmächtig geworden. Den Rest hab ich dann selbst erledigt, bis sie erstickt ist.«
»Und weil sie eh schon nackt auf dem Bett saß, haben sie sie so unter den Büschen versteckt, wie wir sie aufgefunden haben.«, schloss der Kommissar das Geständnis ab.
»Sie hat doch nichts Besseres verdient. Mein Gott. Es war nur Sex. Was ist daran so schlimm? Wie kann man nur so verklemmt sein. Hätte sie mir mehr Freiheiten gegönnt, wäre es erst gar nicht so weit gekommen. Bin froh, dass ich sie los bin. Mit jeder anderen bin ich besser dran.«
»Daraus wird aber nichts.«, erklärte nun Inspektor Schmidt und ließ die Handschellen klicken.
Zum Abschluss bekam Marc noch eine Ohrfeige von Frau Richards.
»Du bist ein mieses, dreckiges Schwein.«
Er bestrafte sie mit einem boshaften Blick. »Das war Körperverletzung. Ich will diese Frau anzeigen.«
Zimmermann zuckte mit den Schultern. »Ich habe nichts gesehen. Schmidt, was ist mit ihnen?«
»Weiß nicht, was sie meinen. Ich hab vor dem Fenster ein Eichhörnchen bei der Futtersuche beobachtet.«

(c) 2016, Marco Wittler

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